schenk related documents
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Moriz Schenk Sr. 1827 - 1906
Husband of Eulalia (née Zwierzina 1829-1908)
Father of 3 sons: (1) Ottokar 1849-1875 (2) Moritz 1851-1927 (3) Alfred 1863-1952

Picture courtesy Johanna Rainer (née Zwierzina)

Doc-278

Death Notice of Wilhelmine Schenk (née Kollmann)

The Names and relationships listed on this notice are helpful but unfortunately do not go far enough. Thinking back to earlier letters that Alfred wrote home when he was still an ensign, he had mentioned, among others, a "Cousin Milly", "our cousin Kontreadmiral Wipplinger" and he asked from his parents an explanation of  their relationship to Wipplinger who had received him very cordially at the Austrian Navy installation in Pola and allowed him to visit the navy ship "Laudon" there. He also mentioned an "uncle Mürki" who could be the author's grandfather "Muki" (i.e. Johann Nepomuk Zwierzina, a brother of Alfred's mother Eulalia).  He closes one letter with "sending greetings to grandmother and aunt and kisses to Kathi".  <fgg>
Georg Ferdinand Schenk
Son of General Alfred Edler von Schenk and Viktoria von Grahe
11 March 1898 - 26 Oct 1975

1917 - A young Georg with his father
Picture courtesy Johanna Rainer (née Zwierzina)



The author's attempt to substantiate the nobility titles of Alfred Schenk's inlaws.

See Alfred's request for permission to marry and his use of these titles.


The Grahe Family's Burial Plot
Hohenberg, Kurland, Russland

Image courtesy Johanna Rainer (née Zwierzina)


Transcription of Moriz Schenk's testimony

In his own handwriting at the District Court of Neubau, Abteilung VIII, 27 Jun 1917 - before k.k. LGR Höffner. C665/15 154
Transcribe by Felix G. Game


Zeuge: H. Moritz Schenk, 66 Jahre alt, katholisch, k.k. Hofrath a.D. [residence] XIII. Auhofstraße 40, gibt über Eidesverzicht von beiden Teilen nachstehend ein:

Ich war nicht auf dem Schiffe jedoch mein Sohn Oberlt. Robert Schenk nebst seiner vor 3 Tagen angetrauten Gattin. Ich habe mich infolge dessen für die Sache interessiert u. habe mich in der Marinesektion des k. Minist. zu Wien zu orientieren versucht. Ich habe hier in Wien mit den Sekretär des betreffenden Abteilungs Chefs gesprochen und derselbe hat mir Folgendes mitgeteilt.

Der Schiffskapitän Paul Winter erhielt den strikten Auftrag sich bei dieser Fahrt nicht über 15 Seemeilen der Küste zu nähern, da sich in dem zwischenliegendem Terrain das Minenfeld befindet. Auf meine Frage weshalb dem Schiffsführer bei dieser augenscheinlichen Gefahr kein Lotse mitgegeben wurde, erwiderte er mir, daß dieser von dem Kapitän mit dem Bemerken refensiert [sic] wurde, daß er die Strecke ohnehin genau kenne.

Es wurde mir ferner gesagt daß es erwiesen ist daß das Schiff infolge anfahrens [sic] einer verankerten aber nicht einer schwimmenden Mine zugrunde gegangen ist. Die dem Sinne nach gleiche Auskunft wurde mir in Pola selbst beim dortigen Kriegshafen-Kommando beim dortigen Hafenkapinanat [sic] sowie seitens des Leiters des dortigen Untersuchungsgerichtes des L.G.H. Peraši erteilt.

In der Wiener Zeitung vom 3.3.1916 stand folgender Bericht "Eineinhalb Jahre nach dem Tode ausgezeichnet. Der Kaiser hat den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse dem Oberlt. Robert Schenk des bh. I. R. 4 verliehen, der am 13.8.1914 beim Untergang des Lloyddampfers "Baron Gautsch" nach heldenmütiger, mit äußerster Selbstlosigkeit dergeführter [sic] Rettung zahlreicher Menschenleben den Tod fand, dessen bewunderungswürdiges Handeln aber erst jetzt durch Zeugen klargestellt wurde."

Überdies kommen mir zahlreiche Dankschreiben von den von meinem Sohne geretteten Personen zu.

Signed: Moriz Schenk
k. k. Hofrat a.D.


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Date last changed:7 Jun 2007